• kollektiv vier

Vom Bild zum Wort zum Bild

Aktualisiert: Juni 6


Spontan-Collage von kollektiv vier zu Lea-Ninas Text.

Ich reise über sieben Hügel und wieder zurück, verirre mich im Paradiesgarten, nehme ein Erfrischungsbad: Hui es riecht nach Algen. Da finde ich eine Perle. Eine schöne glänzende. Ich schaue tief in sie hinein, sie erzählt mir:

Auf dem Highway, hinter den Hügeln ein Schlitten nach dem andern

der nirgendwohin rast

und Leute rauchen alle möglichen Sachen, die brennen

manche wickeln ihr Leben um ein Cocktailglas

und du hockst da in der Oase

Und grübelst wohin dich wenden


Ich hab’s:

Komm. Und Be My Baby.

Das ist der Ursprung.


Diese charmante Gedankenreise haben wir von Lea-Nina bekommen. Der Auslöser war unser Gewinnspiel im März. Die fleissig Schreibenden konnten einen Ursprung gewinnen, wenn sie uns eine Geschichte sandten und damit unsere Frage beantworteten: "Wo reist du hin mit dem Duschvorhang Ursprung?"


Spontan-Collagen zu Ausschnitten aus diversen Texten.

Wir waren begeistert über die zahlreichen Antworten und Rückmeldungen eurerseits. All diese Perlen für uns zu behalten, fanden wir schade. Hier habt ihr die Gelegenheit zwei Geschichten, die uns besonders gefallen in voller Länge zu lesen. Natürlich haben wir uns überlegt wie wir euch etwas zurückgeben können. Die Idee ist simpel: Ihr habt uns einen Text geschrieben, wir geben euch ein Bild zurück. Dieser Kreislauf gefällt uns weil er so gut zu unserer Arbeitsweise passt. Als wir anfingen an der Kollektion Mutter Erde zu arbeiten, haben wir zu unserer eigenen Inspiration Gedichte geschrieben. Aus den Gedichten entstanden die Motive der Dusch-vorhänge. Ihr habt uns nun Texte zum Duschvorhang Ursprung geschrieben, welche uns wiederum zu kleinen Spontan-Collagen anregten. So ein schönes und lebhaftes Wechselspiel!

Lasst euch also nochmal davon tragen ins märchenhafte «Irlandia» mit den Worten unserer Kundin Selina:

Mit dem Duschvorhang Ursprung reise ich zurück zu meinem Ursprung. Zurück in mein vertrautes «Irlandia». In diesem Land hat es grüne Wiesen so saftig das man reinbeissen möchte, so weit und magisch das man sich nicht satt sehen kann. In Irlandia sind die Bewohner freundlich, herzlich und verträumt. Manche von denen können sogar fliegen wie kleine Feen. Andere sprechen mit unsere lieben Mitbewohnern den fliegenden Bären und Pferden, man muss sehr sanft sein mit Ihnen, weil sie sehr schüchtern sind. Ich lebe dort, jede Nacht. Tagsüber wenn ich im Badezimmer bin, die Badewanne mit heissem Wasser einlasse, wollen die «Pferdchen» mir zuspringen, doch dann muss ich Ihnen schnell schnell sagen, dass sie warten müssen, denn es seie ja noch nicht abends.


In Irandia gibt es den schönsten Sonnenuntergang. Machmal steht das ganze Dorf auf dem Hügel und sieht zu wie die Sonne schlafen geht. Kurz bevor sie untergegangen ist, winkt sie zum letzen mal, mit ihren hellrosaroten und orange färbenden strahlen. in diesem Moment steht Irlandia still, alle schweben mit der Magie, die Schmetterlinge und Vögel fliegen dem Horizont entgegen, die kleinen Feen summen das «Gute Nacht Irlandia» Lied. Und dann, ist sie weg. Die schöne kupferne Sonne ist schlafen gegangen. Das ganze Dorf wandert flink zurück in ihre kleinen Schneckenhäuschen und gehen zu Bett. Voller Erfüllung von einem harten Arbeitstag, doch alle sind voller Freude, denn schon bald steht die Sonne wieder auf und kitzelt sie mit ihren Strahlen, an den Bäuchen, Augen und Füsslein. Und ich verabschiede mich dann von Irlandia, winke den Dorfbewohnern, den Feen, Kobolden und Tieren Ade. Doch freue mich Abends wieder in mein Land reisen zu dürfen und auf meine erste Dusche mit dem Ursprung.


Spontan-Collage von kollektiv vier zu Selinas Text.

Wir freuen uns von euch zu lesen, falls euch dieser Beitrag wiederum inspiriert hat (-;


Eva für kollektiv vier


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